Friday , November 15 2019
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O’Leary-Kampfansage an AUA in Wien



Ryanair verschärft in Wien den Druck auf den Lufthansa-Konzern. Die österreichische Tochter, die Niki-Nachfolgefirma Lauda, ​​werde die Lufthansa-Tochter AUA in fünf Jahren überholt haben, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary heute in Wien. "Wir werden weiter aggressiv wachsen", so O’Leary. Mit zehn Prozent Marktanteil sei man schon jetzt die Nummer zwei hinter der AUA, die bei 41 Prozent halte.

Die Passagierzahl von Laudamotion soll von vier Millionen im ersten Jahr und 6.5 Millionen heuer auf neun Millionen 2020/21 steigen. Zum Vergleich: Die AUA beförderte 2018 rounds 14 Millionen Fluggäste. Die Lauda-Flotte soll bis nächsten Sommer von 22 auf 33 Flugzeuge wachsen, davon sollen 16 in Wien stationiert werden. Vier der in Wien stationierten Flugzeuge kommen samt Personal vom Mutterkonzern Ryanair.

Neue Destinationen

Als Grund, warum vier der 16 Flugzeuge in Wien Ryanair beisteuert, nannte O’Leary den Pilotenmangel. Laudamotion werde es nicht schaffen, schnell genug neue Piloten aufzunehmen. Nach und nach sollen die Ryanair-Boeings aber durch Airbusse mit Lauda-Crews ersetzt werden, so der Plan.

Laudamotion hat neben Wien Flugzeuge in Stuttgart, Düsseldorf und Palma stationiert. Von Palma aus fliegt Laudamotion in der nächsten Sommersaison zweimal wöchentlich nach Klagenfurt sowie täglich nach Salzburg. In Wien nimmt Lauda nächsten Sommer 17 weitere Destinationen auf, insgesamt fliegt die Billigfluglinie dann ab Wien zu 67 großteils touristischen Green.


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